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  • Unruhiger Schlaf: Was tun, um wieder erholsam zu schlafen?

Unruhiger Schlaf: Wenn die Nacht zum Albtraum wird

Sie bekommen nachts kein Auge zu oder wälzen sich im Schlaf unruhig im Bett hin und her? Leiden unter Einschlafproblemen oder Durchschlafstörungen? Schrecken regelmäßig hoch oder wachen viel zu früh auf? Unruhiger Schlaf hat zahlreiche Formen. Das Ergebnis ist jedoch dasselbe: Die Schlafqualität leidet. Anstatt gut erholt in den nächsten Tag zu starten, quälen Sie sich am nächsten Morgen gerädert und erschöpft aus dem Bett.

Ab und zu eine Nacht schlecht zu schlafen ist kein Grund zur Besorgnis. Wird unruhiger Schlaf aber zur Gewohnheit, kommt es irgendwann ganz unweigerlich zu chronischem Schlafmangel. Von Schlafmangel oder Insomnie spricht man dann, wenn Sie über ein bis drei Monate hinweg mindestens drei mal pro Woche unter Schlafstörungen leiden.

Etwa ein Drittel der Deutschen leiden unter Schlafstörungen. Und dabei ist guter Schlaf für unsere Gesundheit essentiell. Gesunder Schlaf besteht aus fünf Schlafphasen, die ungestört aufeinander folgen. Bei unruhigem Schlaf ist dieser Schlafrhythmus gestört – unsere Gesundheit und Leistungsfähigkeit leidet.

Denn: Im Schlaf laden wir unsere Akkus auf, wir regenerieren uns physisch und psychisch. Unser Gehirn verarbeitet nachts all die Informationen, die es am Tag aufgenommen hat und speichert das Wichtige im Langzeitgedächtnis. Sogar abnehmen können wir wortwörtlich im Schlaf.

Schlafstörungen unterbrechen unseren natürlichen Regenerations- und Verarbeitungsprozess. Unruhiger Schlaf verhindert deshalb, dass wir uns ausreichend erholen – er wirkt sich negativ auf unser körperliches und geistiges Wohlbefinden aus und hemmt auch unseren Lernerfolg.

Symptome: So können sich Schlafstörungen auswirken

Neben körperlichem und seelischem Unwohlsein und geminderter Leistungsfähigkeit kann unruhiger Schlaf zu weiteren Symptomen führen, darunter:

  • Tagesmüdigkeit, bis hin zum gefährlichen Sekundenschlaf
  • generelles Erschöpfungsgefühl und Antriebslosigkeit
  • verminderte Konzentrationsfähigkeit
  • geschwächtes Immunsystem, Stoffwechsel und Hormonhaushalt können durcheinander geraten, Krankheiten wie Depressionen oder Bluthochdruck können durch Schlafmangel gefördert werden
  • erhöhte Reizbarkeit
  • als Begleiterscheinungen können auch Symptome wie Migräne auftreten.

Ursachen: So entsteht unruhiger Schlaf

Die Ursachen für Schlafstörungen und unruhigen Schlaf sind vielfältig. Sie können sowohl körperlichen, als auch psychischen Ursprungs sein. Auch zahlreiche Einflüsse in Ihrem Schlafzimmer können Schlafprobleme auslösen – vor allem die falsche Matratze. Zu den möglichen Ursachen für unruhigen Schlaf zählen unter anderem:

  • beruflicher Stress
  • familiäre Probleme oder emotionaler Stress im Allgemeinen
  • gesundheitliche Gründe (z.B. grippale Infekte; aber auch Restless-Legs-Syndrom)
  • die falsche Matratze oder das falsche Bettzeug
  • Schnarchen; nächtliches Schwitzen; Zähneknirschen
  • mangelnde Schlafhygiene
  • dauerhafte Erreichbarkeit; Handy- oder Fernsehkonsum im Bett

Ursachen für unruhigen Schlaf müssen nicht immer negativ sein: Auch Vorfreude auf ein Ereignis am nächsten Tag kann uns schonmal wachhalten. Chronisch schlechten Schlaf ruft Vorfreude jedoch nicht hervor.

Das hilft bei unruhigem Schlaf: So schlafen Sie wieder erholsam

Was können Sie tun, wenn Sie regelmäßig unter Einschlaf- oder Durchschlafstörungen leiden, obwohl Sie abends todmüde ins Bett fallen? Schlaftabletten sind keine Lösung bei unruhigem Schlaf – sie mögen zwar kurzfristig die Symptome bekämpfen, ändern aber nichts an der Ursache. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie unruhigen Schlaf effektiv bekämpfen und zurück zu einem ruhigen Schlaf mit gesundem Schlafrhythmus finden.

Schlafqualität verbessern und unruhigen Schlaf vorbeugen mit dem perfekten Bett

Ihr Bett spielt ganz klar die wichtigste Rolle für Ihren gesunden und erholsamen Schlaf. Unruhiger Schlaf lässt sich deshalb häufig am besten dadurch bekämpfen, Ihr Bett optimal auf Ihre Schlafbedürfnisse abzustimmen. Denn: Nur das perfekte Bett sorgt für die maximale Schlafqualität – und Schlafqualität meint Lebensqualität.

Das perfekte Bett gibt es für jeden Menschen – es muss eben nur gefunden werden. Und genau hier liegt das Problem: Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass sie etwa mit einer anderen Matratze deutlich besser schlafen könnten. Sie nehmen den unruhigen Schlaf als gegeben hin, haben den Versuch aufgegeben, ihn in den Griff zu bekommen.

Hinzu kommt, dass es auf der Suche nach dem optimalen Bett vielfältige Faktoren rund um Ihre Schlafbedürfnisse ankommt. Deshalb lohnt es sich bei Schlafproblemen immer, sich in einer Schlafberatung in Ihrem Fachgeschäft informieren zu lassen.

Welche Rolle spielen Matratze und Co. bei unruhigem Schlaf?

Ihre Matratze, Ihr Kopfkissen und Ihre Bettdecke sowie Ihr Lattenrost spielen alle eine enorme Rolle für Ihren gesunden Schlaf. Treffen Sie hier die falsche Wahl, kann das schnell zu unruhigem, gestörten Schlaf führen:

  • Die falsche Matratze kann langfristig zu Rückenschmerzen und Nackenverspannungen führen. Das Ergebnis sind Schlafstörungen. Sie wälzen sich unbewusst im Schlaf hin und her um eine bequeme Schlafposition zu finden. Oder Sie werden durch die Verspannungen sogar mehrmals in der Nacht wach.
  • Auch das falsche Kissen kann Schmerzen und Verspannungen in Rücken und Nacken auslösen, oder Zähneknirschen fördern – ihr Schlaf ist ebenfalls gestört.
  • Die falsche Bettdecke sorgt dadurch für schlechten Schlaf, dass sie Sie nachts übermäßig schwitzen lässt oder aber frieren.

Guter und erholsamer Schlaf mit perfekter Matratze & Co.

Die perfekte Matratze sorgt für guten Schlaf:

Die falsche Matratze ist oft Ursache von unruhigem Schlaf: Sei es, weil Sie nicht optimal auf Ihre Schlafbedürfnisse abgestimmt ist oder, weil sie alt und durchgelegen ist. Um Ihren unruhigen Schlaf in ruhigen und erholsamen Schlaf zu verwandeln stellt sich die Frage: Wie sieht die perfekte Matratze aus? Die ideale Matratze bietet Ihren unterschiedlichen Körperregionen im Schlaf die optimale Unterstützung. So werden Verspannungen vorgebeugt und damit ein ruhiger Schlaf gefördert.

Als Laie kann man im Matratzen-Dschungel zwischen den verschiedenen Herstellern und Preisklassen, Härtegraden und Matratzenarten – von der 7-Zonen-Kaltschaummatratze bis zur Taschenfederkernmatratze – jedoch schnell den Überblick verlieren. Deshalb empfehlen wir, eine Matratze nie ohne Beratung in Ihrem Fachgeschäft zu kaufen.

Eine Schlafberatung hilft Ihnen dabei, Ihre individuellen Schlafbedürfnisse zu erkennen, um dann gemeinsam die perfekte Matratze für Sie zu finden. Denn entgegen dem weit verbreiteten Irrglauben gilt: Eine Einheits-Matratze gibt es nicht und weder die teuerste Matratze, noch der Testsieger ist automatisch auch die beste für Sie persönlich.

Die Schlafbedürfnisse, die es bei der Auswahl der individuellen Matratze zu beachten gilt, sind vielfältig. Dazu zählen beispielsweise:

  • Die Schlafposition: Sind Sie Seiten-, Rücken- oder Bauchschläfer?
  • Der Härtegrad: Bevorzugen Sie eine harte oder eine weiche Matratze?
  • Die Matratzenart: Bevorzugen Sie eine Kaltschaum-, Taschenfederkern- oder Naturmatratze? Oder doch ein Boxspring- oder Wasserbett?
  • Sowohl bei den Härtegraden, als auch bei der Auswahl der Matratzenart spielen Gewicht, Körperform und auch das Alter eine wichtige Rolle.
  • Auch Allergien können ein Entscheidungsfaktor sein.

Das passende Kissen und die passende Bettdecke:

Auch die richtige Kombination aus Kissen und Zudecke spielt eine wichtige Rolle für guten Schlaf. Beides sollte deshalb ebenfalls auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden. Auch hier kann Ihnen eine Schlafberatung bei der richtigen Auswahl helfen.

Um Verspannungen zu vermeiden sollte das ideale Kissen weder zu hart, noch zu weich sein – nur so kann es Ihrem Kopf und Nacken im Schlaf eine optimale Stützwirkung bieten. Es gibt bei Kissen nicht nur unterschiedliche Härtegrade, sondern auch Kissen

  • mit synthetischer Füllung oder Federkissen;
  • verschiedenen Kissengrößen und -höhen;
  • sowie spezielle Memoryschaumkissen oder Seitenschläferkissen.

Auch bei Bettdecken gibt es Unterschiede, die zu beachten sind, z.B.:

  • Decken mit synthetischer Füllung oder Daunendecken;
  • Winter- und Sommerdecken, Vierjahreszeitendecken oder Ganzjahresdecken.

Ziel ist, eine Decke zu finden, die Ihnen einen optimalen Schlafkomfort bietet. Dabei spielen nächtliches Schwitzen, Frieren oder Allergien eine Rolle.

Der richtige Lattenrost:

Ein elektrischer Lattenrost kann Ihren Schlafkomfort deutlich erhöhen. Denn damit können Sie Ihre Schlafposition jederzeit unkompliziert so anpassen, wie für Sie der Liegekomfort am höchsten ist. Dadurch beugen Sie ebenfalls Verspannungen vor und tragen so zu einem guten Schlaf und einer ruhigen, ungestörten Nacht bei. Außerdem sollten Matratze und Lattenrost stets optimal aufeinander abgestimmt sein – nur so lässt sich die bestmögliche Schlafqualität erreichen.

Ergänzende Tipps gegen unruhigen Schlaf:

Um unruhigen Schlaf zu vermeiden, kommt es auch auf eine optimale Schlafhygiene an. Außerdem sollten Störfaktoren im Schlafzimmer, wie Lärm oder Lichteinstrahlung unbedingt vermieden werden, da sie die Schlafqualität mindern, auch wenn dies von Betroffenen häufig nicht bewusst wahrgenommen wird.

Allgemeine Tipps gegen unruhigen Schlaf – Entspannung und Routine

  • Entspannung:

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für guten Schlaf ist Entspannung. Wer entspannt ist, schläft nicht nur schneller ein, sondern auch ruhiger und erholsamer durch. Deshalb sollten Sie unbedingt vermeiden, im Bett über Arbeitsstress oder Probleme, die Sie belasten, nachzugrübeln.

Denn Stresshormone verhindern Entspannung und stehen damit auch Ihrem erholsamen Schlaf im Weg. Entspannungstechniken und Schlafrituale können Ihnen dabei helfen, am Abend erfolgreich abzuschalten und besser einzuschlafen. Ob Yoga, ein schönes Buch, ein Hörbuch oder leise Musik, ein Tee zum Abschalten oder ein entspannendes Bad – es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, um abends einen Gang zurückzuschalten und entspannt ins Bett zu fallen.

  • Routine durch regelmäßige Einschlaf- und Aufstehzeiten

Einen gesunden Schlafrhythmus und schnelles Einschlafen können Sie auch dadurch fördern, jeden Tag in etwa um dieselbe Uhrzeit aufzustehen und ins Bett zu gehen – auch am Wochenende. Durch diese einfache Routine regulieren Sie Ihre innere Uhr – und können so effektiv auch Ihren Schlafrhythmus ins Gleichgewicht bringen. Achten Sie dabei auch auf Ihre optimale Schlafdauer, denn diese kann von Mensch zu Mensch leicht variieren.

  • Das richtige Verhalten vor dem zu Bett gehen:

Auch ausreichende Bewegung am Tag kann dabei helfen, dass Sie abends wirklich müde sind und gut schlafen.

Alkohol- und Nikotinkonsum ebenso wie koffeinhaltige Getränke (z.B. Kaffee, Tee, Cola) vor dem zu Bett gehen können sich negativ auf die Regulierung unserer Schlafphasen auswirken und sollten daher vermieden werden. Dasselbe gilt für schweres, fettiges Essen kurz vor dem Schlafengehen – dann wird Ihr Schlaf dadurch gestört, dass Ihr Magen noch mit der Verdauung beschäftigt ist.

Fernseh- und Handykonsum im Bett können ebenfalls gutes Einschlafen verhindern und eine unruhige Nacht herbeiführen. Denn das blaue Licht der Geräte hemmt die Bildung des Schlafhormones Melatonin, das unser Müdigkeitsgefühl reguliert. Auch das Gefühl, dauerhaft erreichbar sein zu müssen, verhindert, dass Sie tiefenentspannt durchschlafen. Fernseher und Handy gehören deshalb nicht ins Schlafzimmer.

Fazit zum unruhigen Schlaf und wie man ihn erfolgreich los wird

Unruhiger Schlaf belastet zahlreiche Menschen – die Ursachen sind vielfältig. Häufig ist die falsche Matratze Auslöser für schlechten Schlaf. Daher lässt sich unruhiger Schlaf oft schon durch die perfekte Matratze, die Ihren individuellen Schlafbedürfnissen gerecht wird, in ruhigen, erholsamen Schlaf verwandeln.

Auch das passende Kopfkissen und die richtige Bettdecke sowie ein elektrischer Lattenrost und Entspannungstechniken können Ihren guten Schlaf fördern. Eine individuelle Schlafberatung hilft Ihnen, herauszufinden, warum Ihr Schlafrhythmus gestört ist – damit Sie schon bald wieder richtig gut schlafen und gut erholt aufwachen.